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Dokumentation und ein Fund, der Hoffnung macht – 4. Grabungstag

Die Arbeiten gehen weiter, heute stand im Schnitt 3 die Dokumentation der Profile im geputzten Zustand auf dem Programm. Mit diesen Informationen können wir an den Stand des letzten Jahres anschließen, außerdem lernen wir so die Fundstelle besser kennen. Die Profile der Südseite des Schnittes sind nun aufgenommen, morgen ist dann die Nordseite an der Reihe.

DSC_0032_smallBeim Putzen eines Teilprofils in der Fläche, welches zur Dokumentation der Standspuren der Trägerstein diente, kam dann ein erstes Highlight zu Tage: Eine Bernsteinperle, vermutlich Doppelaxtform, wie sie für die Trichterbechergruppen typisch ist. Die Perle wurde sofort geborgen und gesichert, weitere Untersuchungen müssen nun unter kontrollierten Bedingungen erfolgen.

DSC_0040_smallDie Crew von Schnitt 7 hat gut lachen, die alten Grabungsgrenzen sind nun sicher lokalisiert, und wir können tiefer gehen, um den in diesem Schnitt wartenden, bisher ungeklärten Befund näher zu untersuchen. Dieser zeichnete sich als Verfärbung im Jahr 2012 ab, konnte damals nicht genauer untersucht werden und könnte eine Nachbestattung in der Hügelschüttung des Grabes darstellen. Reiche Funde sind hier nicht zu erwarten, aber viel spannender ist für die wissenschaftliche Analyse ohnehin die Bodenverfärbung selbst.

 

 

 

 

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