Tag der Keramik – 11. Grabungstag und Halbzeit

Jan trägt hier stolz den Fund des Tages: Ein leider ziemlich zerdrücktes Keramikgefäß, dass im Eingangsbereich außerhalb des Grabes in Schnitt 3 gefunden und en bloc geborgen wurde. Das bedeutet, dass wir es mitsamt der umgebenden Erde im Stück herausgehoben haben, damit es unter kontrollierten Bedingungen im Institut „ausgegraben“, beprobt und restauriert werden kann. Der Fund war unverhofft, glaubten wir doch, dass die letzten Grabungsmannschaften bereits alle „bedeutenden“ Funde abgeräumt haben. Aber gerade neben den Eingängen von Megalithgräbern sind oft Bereiche, in denen vielleicht Opfergaben an die Bestatteten niedergelegt wurden. Hier findet man häufig Keramikscherben, seltener ganze Gefäße.

 

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Schnitt 7 wollte sich nicht lumpen lassen. Neben einem Abschlag, der vielleicht von einem Flintbeil stammt, wurde auch ein Keramikfund ausgerufen. Der Grabungsleiter eilte herbei, und barg nach erster Skepsis innerhalb 15 min Arbeit in steinhartem Boden eine Scherbe… Allerdings übertraf deren Größe nicht gerade alle Erwartungen. Sorry, Schnitt 7, bei dem Boden und der Arbeit habt ihr eigentlich mehr Erfolgserlebnisse verdient!

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Ansonsten gingen auch die Arbeiten in Schnitt 3 weiter, der Profilschnitt wurde außerhalb der Kammer ausgesteckt und der ehemalige Oberboden wurde abgetragen. Funde wurden hierbei erwartungsgemäß so gut wie keine gemacht. Nachdem die Strukturen im Boden dokumentiert sind, werden wir den Schnitt morgen in den natürliche Boden abtiefen, um uns dann an die Standspuren von der Ostseite des Grabes anzunähern. Auf dem Foto sieht man rechts auch, dass das nördliche Steinpflaster auf dem Profilsteg nach Dokumentation der Lage jedes einzelnen Steines und einer Beprobung für die 14-C Datierung der Schicht entfernt worden ist. Das südliche Pflaster bleibt bis nächste Woche, wenn uns die Pollenanalytiker der Archäobotanik des Institutes besuchen, um von Ort nochmal Proben zu nehmen, die über den Pflanzenbestand zur Zeit der Errichtung Aussagen ermöglichen werden.

 

Neue Steine in der 7 und neues Profil in der 3 – 10. Grabungstag

Der angekündigte Regen blieb aus, die Sonne versteckte sich auch: Bestes Grabungs- und Dokumentationswetter. Das Beitragsbild oben greift vor, denn hier hat ein Teammitglied schon mal seine Begeisterung für das neue Profil und seine allgemeine Liebe für diese Grabung beim Anschnitt in Herzform ausdrücken müssen. Doch der Reihe nach:

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Lang ersehnt und nun durchgeführt wurde das Putzen der Gesamtfläche des Schnittes 3, zumindest, soweit wir ein Planum haben.  Die Befunde wurden gezeichnet und eingemessen, soweit sie zu erkennen waren, die Bodenverhältnisse erleichtern dies nicht gerade, zu gleich sind sich die einzelnen Schichten. Insgesamt konnten wir die Standspuren der Trägersteine des Grabes wiedererkennen, welche schon in den vorherigen Grabungen entdeckt wurden, was allerdings nicht ganz einfach war. Die Höhe der Fläche wurde gemessen, und nun ist der Weg frei, einen neuen Profilschnitt anzulegen. Mit diesem sollen die Standspuren auch in der Vertikalen dokumentiert werden.

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In Schnitt 7 kamen weitere Steine zu Tage, die durchaus eine Struktur, vielleicht eine Art Umfassung bilden könnten. Der Verdacht auf menschlichen Eingriff verstärkt sich hier also, ein Grab wird wahrscheinlicher. Leider ist der Boden Norddeutschlands zu sauer, als dass sich hier Knochen erhalten würden. Auch Grabbeigaben wären willkommen, aber hier scheint bislang nichts derartiges vorhanden zu sein. Zu schade, das würde einiges einfacher machen.

Von Bodenproben und Steinsetzungen – 9. Grabungstag

Bei bestem Grabungswetter wurden die Arbeiten an Schnitt 3 und 7 wieder aufgenommen. Da der Boden von 3 noch zu nass für das Anlegen eines Planums war, wurde hier gut gelaunt begradigt, freigelegt und Profile dokumentiert.

DSC_0114Von Grabungsmüdigkeit ist noch nichts zu bemerken. Noch packt sogar der Chef persönlich fröhlich mit an.

 

DSC_0085Auch die Archäobotanik dürfte wieder eifrig mitmischen. Während ihr Team noch mit Schlämmen beschäftigt war, nahm Wiebke Kirleis bereits weitere Bodenproben aus den Profilen von Schnitt 3.

 

DSC_0106In Schnitt 7 zeigten sich die ersten Steine einer möglichen Steinsetzung. Um was es sich dabei aber handeln könnte, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Auch hübschere Bilder der Steine blieben bis zum Feierabend aus, obwohl sich die Mannschaft von 7 wirklich bemühte das zu kompensieren.

 

Funde für die 7 und ein feuchter Schnitt 3 – 8. Grabungstag

Um die Scharte von Freitag auszuwetzen, bekommt Schnitt 7 nun mal endlich wieder das Beitragsfoto. Und sie haben es sich verdient, immerhin gibt es nun die ersten „richtigen“ Funde. Gut, zwar nur 2 Keramikscherben ohne Verzierung, und auch vielleicht nicht die allergrößten, aber immerhin: Sie stammen aus dem verdächtigen Befund, und sie sind von anderer Machart als diejenigen, die bislang aus dem Grab selbst stammen. Leider reichen sie noch nicht aus, um sich auf eine Datierung festzulegen, die genauer ist als „urgeschichtlich“, aber es ist ein Anfang.

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Schnitt 3 musste allerdings gleich nachziehen: Da es am Wochenende geregnet hat, war unser Planum feucht. Das ist einerseits gut, da der betonharte Lehm nun endlich leicher bearbeitbar ist, aber die Natur ist übers Ziel hinausgeschossen, die Fläche war zu nass, als das sie hätte sinnvoll fotofein geputz werden können.
Daher wurde die Arbeit auf andere Bereiche ausgelagert, und ein Bereich vor der Kammer geputzt sowie an mehreren Stellen Standspuren, die Flintschüttung und der Eingangsbereich freigelegt. Und dabei kamen 2 (größere) Scherben sowie Fragmente einer weiteren Bernsteinperle zum Vorschein. Es scheint fast so, als wolle Schnitt 3 der 7 keinen Triumph gönnen.

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Bei den Abträgen kamen auch wieder die Siebe zum Einsatz, mit Hilfe derer auch kleinste Funde noch geborgen werden können. So können auch unscheinbare Objekte, die aber große Aussagekraft haben können, noch geborgen und auf den Quadratmeter genau zugeordnet werden.

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Noch feinere Siebe benutzt die Botanik-Crew um Wiebke Kirleis. Da wir aufgrund der Verzögerungen wieder kein neues Probenmaterial liefern konnten, behalf man sich mit Proben eines bandkeramischen Fundplatzes. Der Boden wäre auch viel einfacher zu schlämmen, wurde uns erzählt. Ab morgen werden sie sich dann aber hoffentlich wieder mit holsteiner Boden begnügen müssen. Basta!

 

 

 

Plana über Plana am kurzen Freitag – 7. Grabungstag

Auch heute ist wieder blendendes Wetter. Aber zum Wochenende sind Schauer und Gewitter angesagt. Um daher unsere Arbeit von gestern nicht untergehen und wegschwimmen zu lassen, setzten wir heute alle Kraft daran, die Dokumentation des Planums in Schnitt 3 zumindest auf zwei Meter Breite zu vervollständigen.

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Während hier also in einer Reihe das Grabungsteam die Fläche noch etwas abtieft, putz der Grabungsleiter das Planum schon mal fotofein. Im Vordergrund müht sich Markus mit dem Freilegen einer Schüttung aus gebranntem Flint ab, ein Geduldsspiel.

Meine Entschuldigung an dieser Stelle an Schnitt 7, der heute nicht mit einem Foto bedacht wurde. Und das, obwohl sie ein phantastisches Planum geputzt und dokumentiert haben. Der dortige Befund, die längliche Verfärbung, zeichnet sich nun endlich auch in der Fläche ab. Somit können wir nächste Woche den Schnitt erweitern, um diese Struktur in ihrer Gänze zu erfassen.

Mehr gibt es an dieser Stelle heute nicht zu berichten, denn da sonst Wochentags immer etwas länger gearbeitet wird, kann Freitags früher Feierabend gemacht werden. Das Grabungsteam hat sich ein paar freie Stunde in der Sonne redlich verdient!

Flugshow und endlich jemand, der sich mit Boden auskennt – 6. Grabungstag

Heute hatten wir 2 Gäste auf der Grabung: Christoph Rinne, Leiter der Abteilung Archäoinformatik des Kieler Institutes, und Uta Lungershausen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geographischen Institut.

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Christoph verschaffte uns den lang ersehnten Überblick: Mit Hilfe eines Quadrocopter nahm er Schnitt 3 von oben auf, trotz recht widriger Flugbedingungen und der umgebenden Bäume. Nach den eigentlichen Fotos wurde die Grabungsmannschaft nochmal für ein gemeinsames Winken mit an den Schnittrand gerufen. Der Grabungsleiter selbst ist wieder mal nicht dabei: Einerseits ist er kamerascheu, andererseits musste er den Auslöser bedienen. Dieses Experiment werden wir sicher nochmal bei mehr aufgedeckter Fläche wiederholen.

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Ansonsten gingen in Schnitt 3 Dokumentationarbeiten weiter, so wurden alle Strukturen in der Grabung, z.B. das Kammerpflaster im Vordergrund, aber auch sämtliche Profilschnitte im Planum eingemessen. Daneben wird die Oberfläche des Planums weiterhin um wenige Zentimeter abgetieft, um Strukturen in der Fläche erkennen zu können. Dies geht langsamer voran, als gedacht, der lehmige Boden, inzwischen in der Sonne gebacken, wiedersetzt sich hartnäckig der Entfernung mittels Kelle.
Die Person links im Foto, versteckt in einem Profilschnitt, ist Uta, die hier unser Geoloch inspiziert. Dabei zerstörte sie eine Theorie: der Paläoboden ist doch nur ein relativ junges Wurzelwerk, in welchem sich Eisen- und Magankonkretionen flächig festgesetzt hatten, weshalb es nach einer Schicht aussah. Wohl typisch für Pseudogley-Böden. Aber da musste eben erst einmal jemand kommen, die sich damit auskennt. Dank ihrer Hilfe verstehen wir die Gesamtstruktur der Anlage jetzt viel besser: So können wir nun die alte Bodenoberfläche vor Aufschüttung des Grabhügel inklusive ehemaliger Humusschicht identifizieren, und sind nun auch sicher, dass unter der Kammer natürlicher Boden anfängt. Danke nochmal, Uta! Auch sie kommt vielleicht nochmal mit raus, dann gibt es vielleicht auch ein vernünftiges Foto.

 

Dokumentation, ein offener Schnitt 7 und Paläoboden? – 5. Grabungstag

Auch in Schnitt 7 haben wir nun die Oberfläche der letztjährigen Grabung erreicht. Da wir nicht sicher waren, ob diese auch mit einer Plane gekennzeichnet war, waren wir bisher relativ vorsichtig vorgegangen. Aber, dann kam doch die Plastikschicht zum Vorschein. Darauf konnte alles relativ schnell gehen: Die restliche Verfüllung wurde ausgehoben, die Plane entfernt, und wir wurden mit einem schönen Befund und einem bereits angelegtem Profil innerhalb des Befundes beglückt, auch wenn man dies im Foto oben nicht ganz so deutlich sieht. Neben diesem Arbeitsfoto gibt es natürlich auch die wissenschaftliche Dokumentation, in der die Strukturen deutlicher sichbar sind. Jetzt gilt es, diesen Befund weiter zu untersuchen: Ist es eine Nachbestattung, oder handelt es sich doch nur um einen schnöden umgefallenen Baum (was wir nicht glauben…).

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Jenny, die Schnittleiterin von Schnitt 3, ist nun Herrin der Zettel: Die Profildokumentation wurde heute abgeschlossen, und viele kleine lustige Wimpel flattern nun in der Fläche, auf denen die Schichtnummern vermerkt sind. All dass muss natürlich auch in Listen übertragen und in Befundformularen beschrieben werden. Das kann eine zeitraubende Arbeit sein, aber es ist schließlich der Grund, warum die Grabung geöffnet wird: Dokumentation, nicht Funde, sind das Produkt archäologischer Untersuchungen. Und dann müssen andere Tätigkeiten schon mal warten.
Aber es gibt immer etwas zu tun. Links im Vordergrund kann man sehen, dass wir nun auch das Planum angreifen, und von der im Zustand der Auffindung dokumentierten Fläche einen 2cm Abtrag vornehmen. Die Oberfläche der Altgrabung sieht durch die verstrichene Zeit und das Belaufen relativ gleichmäßig aus, doch ein frischer Aufschluss wird die Strukturen der Grabkammer freilegen.

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Die Botaniker sind nun eingerichtet, und arbeiten erst einmal Probenmaterial ab, dass noch aus der Grabung des letzten Jahres stammt. Bei einer aktuellen Frage konnten sie uns aber auch jetzt schon helfen: In Schnitt 3 haben wir in einem eng begrenzten Bereich mit Hilfe des Spatens einen kleinen, aber tiefen Schacht ausgehoben in einem Bereich, der bisher als natürlicher Boden angesprochen worden ist: Ein sogenanntes „Geoloch“. Dies dient dazu, den Untergrund und die natürlichen Schichten kennen zu lernen, und in unserem Fall auch, um festzustellen, ob sich unter der Grabkammer nicht vielleicht doch noch eine frühere Siedlungsschicht erstreckt. Und prompt trafen wir auch auf eine schwarze Schicht, die zwar keine deutliche Holzkohle enthielt, sonst aber durchaus verdächtig nach menschlichem Handeln aussah. Aber die Botanik gab nach Analyse Entwarnung: Es handelt sich um tief vergrabenes, vergangenes feines Wurzelwerk. Vielleicht haben wir eine von Sand zugewehte alte Bodenoberfläche gefunden, die aber ziemlich wahrscheinlich nichts mit menschlichen Aktivitäten zu tun hat. Wir haben uns morgen eine Geologin eingeladen, die uns weitere Klarheit bringen wird.

Dokumentation und ein Fund, der Hoffnung macht – 4. Grabungstag

Die Arbeiten gehen weiter, heute stand im Schnitt 3 die Dokumentation der Profile im geputzten Zustand auf dem Programm. Mit diesen Informationen können wir an den Stand des letzten Jahres anschließen, außerdem lernen wir so die Fundstelle besser kennen. Die Profile der Südseite des Schnittes sind nun aufgenommen, morgen ist dann die Nordseite an der Reihe.

DSC_0032_smallBeim Putzen eines Teilprofils in der Fläche, welches zur Dokumentation der Standspuren der Trägerstein diente, kam dann ein erstes Highlight zu Tage: Eine Bernsteinperle, vermutlich Doppelaxtform, wie sie für die Trichterbechergruppen typisch ist. Die Perle wurde sofort geborgen und gesichert, weitere Untersuchungen müssen nun unter kontrollierten Bedingungen erfolgen.

DSC_0040_smallDie Crew von Schnitt 7 hat gut lachen, die alten Grabungsgrenzen sind nun sicher lokalisiert, und wir können tiefer gehen, um den in diesem Schnitt wartenden, bisher ungeklärten Befund näher zu untersuchen. Dieser zeichnete sich als Verfärbung im Jahr 2012 ab, konnte damals nicht genauer untersucht werden und könnte eine Nachbestattung in der Hügelschüttung des Grabes darstellen. Reiche Funde sind hier nicht zu erwarten, aber viel spannender ist für die wissenschaftliche Analyse ohnehin die Bodenverfärbung selbst.

 

 

 

 

Niveau der Vorjahresgrabung freigelegt – 3. Grabungstag

War gestern die Oberfläche der Vorjahresgrabung bereits in Teilen sichtbar, so wurde sie heute in der gesamten Fläche des Schnittes 3000 freigelegt und dokumentiert. Zwar noch nicht im geputzten Zustand, das wird uns morgen bevorstehen, aber der Ist-Zustand ist erst einmal aufgenommen, und so kann ab morgen die eigentliche Grabungstätigkeit beginnen.

Die Vermessung wurde durch technische Schwierigkeiten mit AutoCAD leicht aufgehalten. Da schaut auch der Grabungsleiter hilflos, während der sich der Experte wundert. Ein Problem, dass sich erst abends im Büro lösen ließ. DSC_0027_small

Heute stieß auch das Botanik-Team zur Grabung, die sich mit ihrer Schlämmanlage erst einmal eingerichtet haben. Die archäobotanische Untersuchung des Grabes, besonders des Kammerbodens und der Standspuren der Trägersteine, stellen ein wichtiges Element der Untersuchung dar. Neben der eigentlichen Auswertung des Pflanzenmaterials wird es auch darum gehen, gutes datierbares Material für die Altersbestimmung der Anlage zu erhalten.

Ein weiterer Schnitt – 2. Grabungstag

Während die Arbeiten in Schnitt 3000 das Tiefenniveau des Vorjahres erreicht haben, wurde etwa 4 m nordwestlich von ihm Schnitt 7000 eröffnet. Er soll die Natur eines auffälligen Befundes der geomagnetischen Propektion klären, die im Vorfeld der Grabung stattgefunden hatte.

Bis zum Ende des Tages konnte das erste Planum von Schnitt 7000 angelegt und dokumentiert werden.

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