Ein weiteres Planum – 16. Grabungstag

Endlich ein weiteres Planum. Kurz vor der Mittagspause war der mittlere Bereiche am Profilsteg fertig geputzt und fotografiert, so dass mit der weiteren Dokumentation begonnen werden konnte. Auch auf diesem Planum zeichnen sich unsere Pflugspuren ab, aus denen Proben für die Botaniker genommen werden sollen.

p1000571Als Helfer für die heutigen Tag konnten wir Jan Kaczmarek gewinnen. Jan war schon in den letzten beiden Kampagnen in Wangels mit dabei.

Mehr Besucher und eine Woche Verlängerung – 15. Grabungstag

Das Abtiefen der verbliebenen zwei Bereiche dauert an. Was sich schon seit einigen Tagen abzeichnete, ist nun offiziell: Wir hängen eine Woche dran, um auch die letzten unserer Ziele erreichen zu können. Unser unerwartet langsames Vorkommen ist der chronischen Unterbesetzung geschuldet, dem wir seit gestern dank unser freiwilligen Helfer/ Besucher entgegenwirken.

p1000522So hat auch Christina Schubert, die bereits im vergangenen Jahr in Wangels dabei war, ihre Masterarbeit für einen Tag ruhen lassen. Vielen Dank dafür.

p1000520Und auch Nicole Schwerdtfeger, eine Grafikerin aus dem Institut, hat für einen Tag ihr Büro gegen unsere Grabungsfläche eingetauscht und unterstützte uns nach einer kurzen Einweisung tatkräftig im Schnitt.

Pflugspuren! oder: Der Tag, an dem Besucher kamen – 14. Grabungstag

Im östlichen Bereich des Schnitts konnte das zweite Planum vollendet und dokumentiert werden. Im Nordosten der Fläche konnten deutliche Verfärbungen ausgemacht werden, die als die gesuchten Pflugspuren gedeutet werden können. Als hätten sie die Besonderheit des Tages vorausgesehen, konnte unsere Grabung an diesem Tag gleich mehrere Besucher verbuchen.

p1000477Maria Wunderlich, eine der Doktorantinnen des Instituts, war eigentlich mit ausgerückt, um uns bei den Arbeiten zu unterstützen.

p1000489Dr. Jan Piet Brozio, der die Grabung in Wangels 2012 leitete und derzeit in wenigen Kilometern Entfernung eine weitere Grabung des Instituts betreut, ließ sich einen Überblick über den Fortschritt der Arbeiten geben.

p1000496Zuletzt gab Dr. Ingo Feeser einige Tipps zur Entnahme von Proben zur archäobotanischen Auswertung und begutachtete die Pflugspuren.

 

Ein unerwartete Deponierung – 12. Grabungstag

Während im westlichen udn östlichen Bereich des Schnitts die Abtiefungsarbeiten fortgesetzt wurden, stieß der Chef in den Quadranten neben dem Profilsteg auf eine Keramikdeponierung.

p1000453Die Scherben wurden vorsichtlich freigelegt und schließlich teilweise im Block geborgen. Die darin befindliche Keramik freizupräparieren war anschließend Sache der Fundbearbeitung. Nach Abschluss der Arbeit erwies sich der Scherbenumfang als geringer als erwartet.

Ein Profil gibt nach – 11. Grabungstag

Trotz aller Vorsicht forderte das regnerische Wetter des Wochenendes ein Opfer. Die ohnehin schon aufgeweichte Erde eines Teils des Nordprofil gab endgültig nach. Nach anfänglichem Schreckstellte sich der Schaden aber als geringer als erwartet heraus. Das Profil, auf dessen anderer Seite sich die bereits 2013  und 2014 vollständig ergrabene Grabkammer befindet, wurde bereits in einer früheren Kampagne dokumentiert. So ist der Verlust lediglich ärgerlich.

p1000437Stimmung und Motivation der Grabungsmannschaft konnte er jedenfalls nicht verhageln.

Same Procedure – 10. Grabungstag

Nach der Dokumenation des ersten Planums wrude in beiden Bereichen des Schnitts wieder mit dem Abtiefen begonnen. Dabei wurde versucht den ehemaligen Laufhorizont zu treffen, der sich unterhalb des aufgeschütteten Grabhügels befindet und in dem die anvisierten Pflugspuren vermutet werden.

p1000409Unterbrochen wurde die Arbeit lediglich durch ein gelegentliches Einmessen von Einzelfunden in Form von Randscherben, verzierter Keramik oder Flintwerkzeugen.

Dokumentation ist alles – 9. Grabungstag

Endlich konnte auch im westlichen Schnittbereich das erste Planum angelegt werden. Wie auch zuvor wurde begann die Dokumentation mit Fotos und Befundbeschreibungen, bevor die umrissenen und beschriebenen Befunde mit TachyCAD gezeichnet und später zusätzlich mit den entzerrten Fotos der Fläche unterlegt wurden.

p1000407Obwohl wir bislang mit dem Wetter ausgesprochenes Glück gehabt haben, zwang uns ein Regenguss am froühen Nachmittag zu einer Zwangpause, in der die Flächen abgedeckt werden mussten, um sich vor dem verregnern zu schützen. Nach etwa einer halben Stunde konnte die Arbeit aber wieder aufgenommen werden.